Koppelrelais mit ATEX-Zulassung für den Ex-Bereich

Zur sps ipc drives Messe präsentiert die Finder GmbH einige wichtige Relaistypen der Serien 39, 58 und 66 aus dem Lieferprogramm in Ausführungen mit ATEX-Zulassung vor. Damit lassen sich die Relais der Serien 39, 58 und 66 nun auch problemlos in Anwendungen einsetzen, bei denen explosive Gase auftreten können. Die Relais erfüllen die Normen DIN EN 60079-0 und DIN EN 60079-15 sowie die EU-Richtlinien 94/9/EG und 2014/93/EU. Damit wird sichergestellt, dass sie eine explosionsgefährdete Gasatmosphäre nicht durch Funken oder heiße Oberflächen zünden können.

Die Koppelrelais der Serie 39 werden überwiegend dafür verwendet, um Signalanpassungen an Ausgängen einer SPS vorzunehmen, um etwa auch größere Lasten durch einen SPS-Ausgang zu schalten. Die ATEX-Version der Serie 39 verfügt über einen Wechsler, der mit bis zu 6 A bei AC 250 V belastet werden kann. Am Eingangskreis sind je nach Version zwischen DC 6 V und AC 240 V möglich. Die Relais sind in zwei Varianten mit Schraub- bzw. Push-In-Klemmen erhältlich. Die Serie 58 umfasst Koppelrelais mit zwei, drei oder vier Wechslern, die je nach Ausführung eine Belastung von 6 A bis 10 A bei einer Nennspannung von 230 V ermöglichen. Für den Eingangskreis sind wieder zahlreiche Varianten mit DC- oder AC-Spannungen von 12 V bis 230 V möglich. Koppelrelais werden häufig zur galvanischen Trennung von Ein- oder Ausgängen eingesetzt. Die Leistungsrelais der Serie 66, die nun ebenfalls in einer Version mit ATEX-Zulassung vorliegen, ermöglichen das sichere Schalten von 25 A bei AC 250 V. Sie sind entweder mit zwei Wechselkontakten oder zwei Schließern ausgestattet. Mit einer mit Kontaktöffnung von mehr als 1,5 mm eignen sie sich zum Einsatz in Solar-Wechselrichter-Anlagen gemäß VDE 0126. Die Leistungsrelais der Serie 66 sind entweder für die Montage auf Leiterplatten oder für die Flanschmontage erhältlich.

Mit den verschiedenen Relaistypen der Serien 39, 58 und 66 von Finder, die jetzt auch in einer ATEX-Version erhältlich sind, lassen sich zahlreiche Anwendungen in Umgebungen realisieren, bei denen explosive Gase auftreten können. Dazu zählen verschiedenen Anlagen der chemischen und petrochemischen Industrie, Erdgasanlagen, Raffinerien, Lackieranlagen und viele weitere.